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Windows-Fehler

Werkstatt-Wissen · 1.wien

Windows 10 ohne Support: Was Sie jetzt wirklich tun sollten

Der Support für Windows 10 ist ausgelaufen. Was das praktisch bedeutet, welche Möglichkeiten Sie haben — und warum Panik der schlechteste Ratgeber ist.

Der reguläre Support für Windows 10 ist ausgelaufen. Das heißt nicht, dass Ihr Rechner morgen stehen bleibt — es heißt: Ohne Zusatzprogramm kommen keine Sicherheitsupdates mehr. Und genau das ist mit der Zeit ein echtes Risiko, weil neu entdeckte Lücken nicht mehr geschlossen werden. Es gibt allerdings einen offiziellen Übergang — dazu gleich mehr.

Zuerst: Es gibt einen offiziellen Übergang

Anders als oft zu lesen, stehen Sie nicht sofort ohne Sicherheitsupdates da. Microsoft stellt für Windows 10 ein Programm für erweiterte Sicherheitsupdates bereit — kurz ESU —, das wichtige Sicherheitskorrekturen bis 12. Oktober 2027 liefert.

Die Voraussetzungen: Windows 10 in der Version 22H2 (Home, Pro, Pro Education oder Workstations), alle aktuellen Updates installiert und ein Microsoft-Konto mit Administratorrechten. Für Geräte, die in einer Firmendomäne oder über eine zentrale Geräteverwaltung hängen, gilt das Programm nicht.

Für uns im Europäischen Wirtschaftsraum ist die Anmeldung günstiger als anderswo. Microsoft nennt zwei Wege:

  • Kostenlos, wenn Sie am Gerät mit einem Microsoft-Konto angemeldet bleiben.
  • Einmalig rund 30 US-Dollar beziehungsweise der Gegenwert in Euro zuzüglich Steuer, wenn Sie ein lokales Konto behalten wollen. Eine Lizenz deckt bis zu zehn Geräte ab.

Wichtig zum Verständnis: ESU ist kein Ersatz für ein aktuelles Betriebssystem. Es kommen nur noch Sicherheitskorrekturen, keine neuen Funktionen und keine Verbesserungen. Es ist eine Brücke mit Ablaufdatum — und dieses Datum ist der 12. Oktober 2027. Wer die Zeit nutzt, um den Wechsel in Ruhe zu planen, macht es richtig. Wer sie verstreichen lässt, steht in zwei Jahren vor demselben Problem, nur unter Zeitdruck.

Ihre drei Möglichkeiten danach

1. Auf Windows 11 aktualisieren. Der beste Weg, wenn Ihr Gerät die Anforderungen erfüllt (unter anderem TPM 2.0 und ein ausreichend neuer Prozessor). Häufig ist TPM im BIOS nur abgeschaltet — dann ist der Rechner doch geeignet, und viele geben zu früh auf.

2. Gerät aufrüsten und aktualisieren. Oft fehlt nur wenig: eine SSD (€ 89 + SSD) und mehr Arbeitsspeicher (€ 39 + Modul) machen aus einem müden Rechner ein flottes Gerät — mit anschließend sauber aufgesetztem System für fix € 89. Zusammen deutlich günstiger als ein Neugerät.

3. Neues Gerät. Sinnvoll, wenn der Prozessor wirklich zu alt ist oder die Reparaturkosten den Zeitwert übersteigen. Wir beraten herstellerunabhängig und übernehmen Ihre Daten und Programme aufs neue Gerät.

Was Sie auf keinen Fall tun sollten

Einfach so weiterlaufen lassen und hoffen — vor allem, wenn Sie Online-Banking machen oder betriebliche Daten auf dem Rechner haben. Und ebenso wenig: auf dubiose „Windows-11-Installer“ aus dem Netz hereinfallen. Die inoffiziellen Umgehungen der Systemanforderungen führen häufig zu Geräten, die später keine Updates mehr bekommen — Sie hätten das Problem also nur verschoben.

Der ehrliche Check

Wir schauen uns Ihr Gerät an und sagen Ihnen in wenigen Minuten, welcher der drei Wege für Sie der wirtschaftlichste ist — per RS1-Fernwartung mit gratis Ferndiagnose. Kein Verkaufsgespräch: Wenn Ihr Rechner es noch tut, sagen wir das.

Wenn Sie nicht weiterkommen

Sie müssen das nicht allein lösen. Über die RS1-Fernwartung schauen wir uns Ihren Rechner direkt an — die Ferndiagnose kostet nichts, danach € 1,65 pro angefangener Minute inkl. USt, und Sie sehen jeden Schritt live mit. Startet das Gerät gar nicht mehr, hilft die Werkstatt: Diagnose € 29 (entfällt bei Reparatur), Abholung in ganz Wien € 25. Rückruf in maximal 15 Minuten, Mo–Sa 08–20 Uhr: +43 660 815 04 12.

Sie wissen nicht, welche Version bei Ihnen läuft? In zehn Sekunden nachsehen. Und falls Sie bereits auf Windows 11 sind: Auch dort läuft eine Frist — Version 24H2 endet am 13. Oktober 2026.

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